Die Leinwand als Ort der
Konzentration
Die Begegnung mit den Arbeiten von
Elke Schütz impliziert eine Reise zur Beharrlichkeit, zur
Auflösung der Schwerkraft ihrer Farbschichtungen, zur
Leichtigkeit, zur Einheit von Gestalt und Gehalt. Elke Schütz´
Bilder in Öl auf Leinwand sind komprimierte Formen aus
Raum und Zeit.
Die Wirkung der Ölmalerei von Elke Schütz geht ganz
wesentlich von der gleichsam haptischen Präsenz aufgetragener
Farbmaterie aus. Sie entwirft große Farbfelder in
monochromer Tonigkeit, deren Binnenformen durch Hell-
Dunkel-Nuancen, vor allem aber durch darunter liegende,
partiell übermalte Farbschichten und durch Ritzungen frei
gelegt werden. Erst dem längeren Verweilen und Schauen
öffnen sich die wuchtigen Farbereignisse der Malerin und
sensibilisieren den Blick für den Reichtum der farbigen
Abstufungen und die Eigenarten der Bildräumlichkeit.
Die Reduktion aller Bildkontraste offenbart ein Inneres, in
dem sich der stille, unsagbare Grund des eigenen Inneren
spiegelt - gerade darin liegt die meditative Qualität
dieser Arbeiten.
(Auszug aus dem Expose von Dr. Barbara Aust)
Elke Schütz absolvierte eine Ausbildung zur Keramikerin
und studierte Bildhauerei als Meisterschülerin bei Professor
Ladner an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Mehrere Ausstellung im In- und Ausland unter anderem
BMW München, Welt- Luftfahrtschau in Le Bourget, Paris,
Bundesmistierium für Wirtschaft in Bonn, Naturwissenschaftliche
Fakultät Salzburg, Auftragsarbeiten für die Luft- und
Raumfahrtindustrie, Nordea Investment Wien |