Helga Anders-Faber lebt und arbeitet in Deutschland und Spanien. In
Spanien findet sie die Ruhe und Gelassenheit, die sie benötigt, um ihre
Ideen und Inspirationen auf die Leinwand zu bringen. Besonders das
helle Licht an der Mittelmeerküste beeinflusste ihre Arbeit der letzten
8 Jahre massgebend. Hier entstanden Gemälde von Land und Leuten,
von Dorf- und Stadtidyllen und immer wieder vom Meer, dass in seiner
Grösse die Gedanken und Fantasien schweifen lässt.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin ebenfalls mit surrealistischer
und nichtfigurativer Malerei. Es entstanden in den letzten Jahren
auch sozialkritische Gemälde.
Darüber sagt Helga Anders-Faber:
„ Was der Betrachter in meinen Bildern sieht, das sei ihm selbst überlassen.
Ich gebe nur Denkanstösse. Ich möchte auch niemals belehren,
ich halte den Menschen einen Spiegel vor ihr Gesicht und hoffe, das
sie sehen, was ich sagen will. Provokativ möchte ich nicht sein, nur ein
bisschen spöttisch, mit einem leichten Augenzwinkern.
Ein Gemälde entsteht bei mir im Kopf. Es dedarf vieler schlafloser Nächte,
vieler Skizzen und vieler Diskussionen, ehe ein Bild entsteht. Es ist quasi
schon fertig, auch wenn die Leinwand noch weiss ist.“
Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Leipzig, hier hatte sie auch
Zeichen-und Malunterricht an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
im Rahmen der Musischen Abendakademie. Sie nahm Unterricht bei
dem spanischen Maler Jose Rodrigues und knüpfte Kontakte zu anderen
spanischen Künstlern. |