Eindrücke, Ideen, Empfindungen…………..
Solche Worte kommen mir bei meiner Malerei in den Sinn.
Ausgangspunkte meiner Arbeiten sind immer der Gegenstand oder die Natur.
Hat sich eine Idee in meinem Kopf festgesetzt, verweilt sie etwas, kommt gleich auf die Leinwand oder bleibt über Monate hinweg als Skizze stehen.
Gedanken zur Technik, des Farbauftrages, gegenständlich oder abstrakt entstehen, werden verworfen oder neu angedacht.
Bei der abstrakten Malerei trete ich nicht mehr mit einer konkreten Vorstellung von einem Bild vor die Leinwand, sondern orientiere mich an dem
Material in meiner Hand. Dieses ist auf dem fertigen Bild immer auch als solches wahrnehmbar.
Dicke Farbschichten wechseln mit dünn aufgetragenen Farblasuren, selbst hergestellte Spachtelmasse kommt zum Einsatz, Collagen werden aufgebracht,
es wird gespritzt, gekratzt - experimentelles Malen beginnt. Von hier ab entferne ich mich von meiner Skizze und lasse mich leiten von den Zufälligkeiten
des Farbauftrages. Ich zerstöre, erschaffe und baue wieder von Neuem auf. So entstehen unzählige Farbschichten die dem Bild Spannung und Tiefe
verleihen. Der Malprozess verselbstständigt sich - er wird zum eigentlichen Kunstwerk.
In letzter Zeit beschäftige ich mich verstärkt mit der Technik der Enkaustik.
Enkaustik ist eine auf die Antike zurückgehende Malweise, bei der Pigmente mit flüssigem Bienenwachs gebunden werden.
Durch das verfließende, aber sehr schnell trocknende Wachs entstehen spezielle Oberflächen, welche in die Malerei integriert werden.
In der gegenständlichen Malerei verfolge ich den klassischen Weg. (Öl - oder Acryltechnik)
Hier ist die Landschaftsmalerei eines meiner zentralen Themen. Fast jeder Maler hat sich mit ihr auseinandergesetzt. Mich fasziniert immer wieder ihre
Zweideutigkeit - denn sie ist malerisch und mystisch zugleich. |