Die Malerei von Helga Hornung trägt eine ungebrochene Kraft in sich. Ihr liegt die Erfahrung der
Welt als einer durch und durch beseelten Natur zugrunde. Einer Welt in der alles zusammenhängt.
Es ist die Erfahrung, dass die Steine am Wegesrand den Gedanken lauschen, dass die
Vögel etwas zu sagen haben und dass die Baumstämme fühlen, wer an ihnen vorübergeht. Es
ist die Fähigkeit das Lachen der Blumen zu hören, die Augen der Gräser auf sich gerichtet zu
spüren und freundlich zurück grüssen zu können. All das taucht in Helga Hornungs Bildern auf
und noch mehr. Es lässt sich dort in Gestalt von Indianern, Naturgottheiten, Engel- und Lichtwesen, von komischen,
kleinen Kerlen, Pflanzen und Tieren nieder.
Die Künstlerin Helga Hornung kommuniziert mit
sich und mit der Natur auf gleicher Ebene. Sie
nimmt Kummer, Sorgen und Leid wahr und sie holt
aus sich, stets die schönste aller Welten, die den
Trost hereinholen, die Wärme, den Humor und das
Schmunzeln, ein Lachen, Vergebung, die
Geborgenheit, den Schutz, die Anteilnahme und die
Verbindung zwischen allen Kreaturen, die
Zusammenhänge zwischen allem, was da ist und
sie setzt dieser Welt ihr strahlendstes Lächeln auf,
um Mut zu machen, zu diesem Allerbesten, das in
jedem Menschen - jenseits von gut und böse - vorhanden
ist.
Cornelia Kleÿboldt, (Kunsthistorikerin) |