Waltraud Gemein
Waltraud Gemein
Waltraud Gemein lebt und arbeitet in Deutschland.
Während des Studiums war sie mehrere Jahre Privatschülerin bei dem Maler und Bildhauer Henry Hinsch (1909-1979). Danach hat sie sich 40 Jahre lang autodidaktisch neben dem Beruf weiter gebildet und immer wieder gezeichnet.

Seit 2010 ausschließliche Hinwendung zu surrealen Zeichnungen.

„Ich erschaffe aus 1000 Einzelstrichen eine Figur, die eine Illusion ist. Es sind in Wirklichkeit nur Striche, aber für das Auge des Betrachters ergeben sich Figuren, Menschen, Tiere oder Pflanzen oder alles in einem. Den Betrachtern meiner Bilder fallen immer zuerst die großen Augen auf. Dadurch bemerken sie oft gar nicht, dass der Mund fehlt. Wichtig ist für mich der besondere Ausdruck einer Figur durch ihre Körperhaltung und dadurch, wie sie mich ansieht. Diese Figuren entstehen in einem mehrstufigen Prozess: Zuerst lasse ich in einem fast meditativem Zustand den Bleistift über das Papier gleiten, oft unterstützt durch klassische Musik. So entsteht Zeichnung über Zeichnung, die ich sammele und ruhen lasse. Manchmal Tage oder Wochen, manchmal Monate oder auch Jahre. Nach einer Zeit, in der sie mir selber fremd geworden sind, schaue ich mir diese noch einmal an und entdecke Figuren, die etwas Besonderes ausdrücken. Manchmal sind das 10 oder mehr unter hundert, manchmal auch nur 2 oder 3. Wenn ich dann genug davon habe, baue ich damit neue Welten. Und diese werden dann mit 1000 Strichen und mehr ausgearbeitet.“
Michael Jansen Die langsame Entwicklung der Zeitgeschehnisse Thekla Furch Berta Stefanie Seiler Die Tänzerin Michael Jansen Das Terzett der Heiterkeit weiß vom Rhythmus der Magie zu erzählen Hardy Nacht Helga Sibral Leonce und Lena Reinhard Brandner Atlantislichter Helga Sibral Viola Rosalia Schneider Fahrradfahrt Ingo Maria Sternberg Pioniere